
Sechzig Container auf einem Server
Eine Bare-Metal-Box führt Dutzende bis Hunderte von Hoody-Containern aus. KSM und BTRFS-Dedup machen die Marginalkosten nahezu null.
Du shippst ein Portfolio. Zwei Produkte drucken Umsatz, zehn dösen vor sich hin. Auf einer Pro-App-Cloud zahlst du für alle zwölf. Auf Hoody stapeln sich fünfzig Container auf einem 49-$-Server — und die zehn ruhigen kosten oben drauf fast nichts auf die Miete, die du eh schon zahlst.
twelve apps · one server · one line item on the card
Ein Produkt ist kein Server, sondern grob vier Container — Frontend, Backend, Datenbank, Worker. Zwölf Produkte sind fünfzig Container. Der Kernel dedupliziert die langweiligen Teile, sodass die Box es nicht merkt.
Jede App ist ein winziger Stack: ein Next.js-Frontend, eine kleine API, ein Postgres oder SQLite, ein Worker. POSTe vier Container an /api/v1/projects/[id]/containers, gib ihnen ein project_alias passend zum Produkt, fertig. Zwölf Produkte sind fünfzig Container plus ein paar Reserve.
Hoody fährt Container auf LXC, nicht auf VMs. Kernel Samepage Merging findet identische RAM-Pages über Container hinweg, die dieselbe Debian-Base laufen lassen — fünfzig Kopien von glibc werden zu einer. BTRFS Copy-on-Write macht dasselbe für Disk. Idle Container kosten ihr Delta von der Base, nicht je eine ganze Box.
Wähle einen Hetzner AX52 oder Äquivalent vom Server-Marketplace — eine echte Bare-Metal-Box, 64 GB RAM, 1 TB NVMe, rund 49 $ im Monat. Das ist die Rechnung. Der einundfünfzigste Container kostet null neue Dollar.
Laut Containers-API: Jeder Container reportet seine eigene CPU, Memory, Disk und Network unter /api/v1/containers/[id]/stats. Der Marketing-Fakt ist, dass fünfzig dieser Stats-Endpoints auf einem einzigen Host fröhlich vor sich hinlaufen können, ohne dass der Host selbst Beschwerde einlegt.
Drei Dinge, die nur Sinn ergeben, wenn ein idle Produkt wirklich gratis ist.
Gestoppte Container verbrauchen null CPU und null RAM — ihr Dateisystem sitzt einfach auf BTRFS zu Delta-Kosten. Die Aquarium-Log-App mit zwölf Nutzern verbrennt nichts. Du musst sie nicht killen, um dich gut zu fühlen.
Container sind Linux-Namespaces, keine geteilten Tenants in einer Control Plane. Ein Bug in mortgage-calc-pro kann chord-finders Datenbank nicht sehen. Keine tenant_id-Spalten, kein gemeinsames Schema, keine „oh, der Tenant ist Amok gelaufen“-Vorfälle. Isolation ist der Kernel.
Wenn das elfte Produkt durchstartet, replatformst du es nicht. PATCHe die Ressourcen des Containers, gib ihm mehr Cores, leg über /copy eine Replica daneben. Es lief schon dort, wo der Traffic ankam — du hast bloß den Regler aufgedreht.
Teil die 49-$-Serverrechnung durch zwölf Produkte und du landest bei rund vier Dollar pro Stück. Das Diagramm ist absichtlich langweilig: Jedes Produkt bekommt denselben Tropfen Kosten, unabhängig vom Umsatz.
Die Zahlen sind illustrativ für einen Hetzner-AX52-Klasse-Host. Die echten Kosten pro Produkt hängen davon ab, welche Produkte du weckst, aber die Obergrenze ist die Box — nicht die Anzahl.
Das Portfolio-Modell war früher eine Tabelle voller Rechnungen. Jetzt ist es ein einziger Posten.
Jedes davon bepreist ein einzelnes Produkt, als wäre es ein einzelnes Business. Ein Portfolio aus zwölf trifft jede Pro-App-Gebühr zwölfmal. Das Bare-Metal-Modell rechnet einmal ab.
Wenn idle gratis ist, ist die nächste Idee kein Budget-Gespräch — sie ist ein POST.